Beiträge von wodapol

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    Ich glaube, die wenigsten fahren auch mit einem Verbrenner Smart so lange Strecken am Stück

    Und wer es mal gemacht hat, lässt es zukünftig ... meine Nahtoderfahrung war mit dem 450 cdi Wuppertal - Basel und zurück an einem Tag. ;) Dagegen ist der 453 natürlich eine Sänfte. Aber ich muss es auch mit dem Brabus nicht unbedingt haben. Der kurze Radstand - Vorteil für die Stadt - macht es auf Strecke anstrengend.

    Bei mir schaltet sich, selbst wenn ein externes Mikro angeschlossen ist, das interne Mikro nicht ab. Deshalb ist die Gesprächsqualität immer noch schlecht.

    Wenn der externe Anschluss für das Mikrofon nur zweipolig ausgeführt ist, kann nichts automatisch abschalten. Schau dann mal in der Software bei den Einstellungen, ggf. auch im Werksmenü versteckt.

    Richtig ist, dass der Smart ein NAHVERKEHRSMITTEL ist. Im Gebrauch stellt man fest, dass man tatsächliche Reichweite so selten brauch

    Ich würde das gerne relativieren. Nicht man stellt fest, sondern Du mit Deinem persönlichen Fahrprofil. Das ist wirklich eine Rechnung, die jeder ehrlich für sich selbst aufmachen muss und auch nur für sich aufmachen kann. Wir haben uns z.B. vor der Anschaffung einfach mal einen Smart EQ gemietet.


    Bei uns fährt der "Große" trotzdem immer etwa 10.000 km im Jahr. Neben dem Urlaub und Fahrten mit mehr Platzbedarf gibt es auch noch Strecken, die ich mit dem EQ hin und zurück schaffen würde, wenn ich z. B. ohne Autobahnnutzung diagonal durchs Ruhrgebiet fahre, Dauert dreimal so lange, wie über die Autobahn außen rum. Die Strecke ist dem Smart dann aber zu lang und zu schnell. Autobahn ist nicht sein Revier. Und wenn es unbedingt Smart sein soll, haben wir noch den Brabus . ;)

    Die typische German Reichweitenangst

    Stimmt schon. Ich hätte mir niemals einen Smart EQ als alleiniges Fahrzeug gekauft. Man muss damit tatsächlich mehr überlegen und planen, als beim Verbrenner. Letzteren habe ich in fünf Minuten wieder auf ein paar hundert Kilometern. Tankstellen gibt es ausrechend. Selbst mit 22kW Ladeleistung bekomme ich beim EQ in 50 Minuten zwar einen vollen Akku, habe aber trotzdem nur ein Viertel der Reichweite des Verbrenners. Abgesehen davon ist es - zumindest bei uns in der Stadt - nicht immer einfach eine freie Ladesäule zu finden, die dann auch noch funktioniert.


    Aber es gibt durchaus neben dem Spaßfaktor eine Berechtigung für dieses Auto: Die Eignung als sparsames Pendlerfahrzeug, wenn die Strecke passt. Die absolute Großstadteignung. Durch die geringe Länge des ForTwo in Verbindung mit dem einmaligen Wendekreis findet sich immer eine Parklücke, die andere gar nicht als solche ansehen. Er nimmt Kurzstrecken nicht annähernd so übel, wie ein Verbrenner. Zudem würde kein Fahrzeughersteller eine achtjährige Leistungsgarantie auf den Akku geben, wenn er befürchten müsste, ihn öfter ersetzen zu müssen. Was viele abschreckt: Ein LiIon-Akku verliert in den ersten zwei Jahren seines Gebrauchslebens bis zu fünf Prozent seiner Kapazität. Was viele nicht wissen: Die meisten Akkus liegen nach zehn Jahren immer noch bei etwa 90 Prozent, weil der Alterungsprozess sich deutlich verlangsamt. Ordentlicher Umgang mit dem Akku natürlich vorausgesetzt.


    Meine Frau hatte ein paar Jahre lang genau das passende Fahrprofil für den EQ. Kurze Arbeitswege in der Großstadt, Klientenbesuche. Geladen wurde zu 99% zuhause in der Garage. Und für Anhänger, Urlaub und Co. haben wir den großen Diesel (und für die Mittelstrecke noch den Brabus).

    Inzwischen ist der Smart EQ leider irgendwie übrig, weil wir beide im Ruhestand sind.

    Ich melde den Schaden und die sagen: gehen Sie zur Werkstatt XY und wir kümmern uns um den Rest

    Das klappt in der Regel auch problemlos. Weiß Deine Versicherung denn inzwischen von dem Theater? Wenn Du es nicht mitteilst, wirst Du vermutlich nicht schnell zu einer für Dich befriedigenden Lösung kommen. Hätte der Schaden an der Servolenkung sicher nichts mit der Instandsetzung des Unfallschadens zu tun, wäre die die Karosseriewerkstatt nicht bemüht, den Fehler zu finden. Noch ein Gedanke: Falls nichts klappt, Du irgendwann mit der ganzen Sache überfordert bist und eine Rechtsschutzversicherung hast, kannst Du auch diese in Anspruch nehmen.

    Was mir immer noch nicht so hundertprozentig klar ist in diesem Thread: Funktioniert die Servolenkung überhaupt noch? Der Smart lässt sich nämlich recht problemlos auch ohne Servo lenken, solange sich die Räder bewegen. Allerdings beeinträchtigt die elektrische Servolenkung ohne Saft die Rückstellung. Im Stand merkt man es dann richtig, wenn keine Unterstützung da ist. Da könnte nämlich auch das Steuergerät völlig hinüber sein. Es ist natürlich in der BA auch nur die Sicherung 2 für das Steuergerät angegeben. Die Stromversorgung der Lenkung läuft über eine 60A-Sicherung im roten Kasten an der Batterieklemme. Sowas kennen eigentlich auch nur entsprechende Fachwerkstätten mit Zugriff auf WIS o. ä. ... ich hänge Schaltplan und Belegung mal an.

    Die Schadenshöhe betrug 5000 € und der Schaden wurde über die Werkstattbindung meines Versicherungsvertrags (Kasko) in einer qualifizierten Unfallwerkstatt – soweit ich das von außen beurteilen kann: sehr gut – behoben

    Gerade mal durchgelesen. Abwicklung über die Vollkasko mit Werkstattbindung. Durch einen Versicherungsvertrag mit Werkstattbindung ist der Versicherer bei Problemen Dein Ansprechpartner und hat für eine nicht sachgemäße Reparatur durch die Werkstatt (die ist so rechtlich der Erfüllungsgehilfe des Versicherers) gerade zu stehen. Die HUK gibt z. B. auf alle über die Kasko mit Werkstattbindung durchgeführten Arbeiten eine sechsjährige Garantie. Hab ich schon mal getestet bei einer schlecht eingebauten Frontscheibe. Gab auch wahlweise Nutzungsausfall oder Ersatzfahrzeug.


    Einfach mal in die Versicherungsbedingungen schauen.

    Vor der 10 ist ein E (E10= Slowenien)

    Es dürfte sich hier um eine selbst kreierte Zulassungsnummer handeln. Die ECE beschreibt das Zulassungszeichen einheitlich als "E mit Landeskennziffer im Kreis". Danach folgen Teilehauptgruppe und zugeteilte Teilenummer als Ziffernfolgen.