Ich habe eher den Eindruck, dass die Versorgungsbatterie nur ab einem bestimmten prozentuellen Ladezustand tatsächlich nachgeladen wird. Zudem macht es vermutlich wenig Sinn, von der Spannung im Bordnetz (Zigarettenanzünder) auf die Spannung der Versorgungsbatterie zu schließen, weil ja immer die Elektronik dazwischen hängt. Wenn ich das Multimeter direkt an die Batterie anklemme, ohne den Smart "aufzuwecken", habe ich eine geringere Spannung anliegen, als wenn das Fahrzeug in Betrieb ist, also die beiden HV-Schütze geschlossen sind. Das lässt vermuten, dass die Ladeelektronik so ähnlich arbeitet, wie die aktuellen Lichtmaschinen mit Lademanagement. Der Strom, der zum Betrieb des Fahrzeugs nötig ist, wird zur Verfügung gestellt, aber nicht mehr. Das heißt, die Batterie wird nicht unbedingt geladen, nur weil die Spannung im Bordnetz steigt. Geladen wird dann, wenn die Batterie weit genug runter ist. Ist die Batterie defekt und erreicht ihre dem Steuergerät bekannte Kapazität nicht mehr, tritt der Ladefehler auf, weil die Batteriespannung nach dem Abstellen des Fahrzeugs in kurzer Zeit zu weit abfällt und dann nicht mehr als ausreichend für das HV-BMS angesehen wird. Der Smart blinkt nach Einstecken des Ladekabels rot und lädt nicht. Schließe ich ein 12V-Ladegerät an und lade die Versorgungsbatterie ein Bisschen, klappt es auch mit dem Laden der HV-Batterie. Ich habe das vor dem Austausch der Fiamm mehrmals durchgespielt.