Beiträge von dr.malossi

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    Danke, bin mit meinem Umbau zufrieden.

    Bei 10 ohm wird ein Drittel weniger Energie in Wärme umgesetzt als mit 6,8 ohm. Von daher nachvollziehbar, dass dein Widerstand weniger heiß wird als meiner. Ein Nennleistungswert von 25 Watt ist bei 10 ohm ausreichend. Wenn mit einem Widerstandswert von 10 ohm die Fehlererkennung robust unterdrückt werden kann, ist deine Lösung klar die bessere.

    Dies bringt mich jedoch zu der Frage: Wo ist der Sprungfix? Sicherlich hast du diesen mit einem Potentiometer ermittelt und dann den nächst kleineren Widerstandswert gewählt - 10 Ohm. Leider stand von der Herleitung des Widerstandswertes nirgends etwas geschrieben.

    Ich finde es super, dass du dir die Mühe machst, solche Adapterkabelbäume herzustellen und anzubieten. Mit ein paar Informationen mehr zu Deinem Produkt (warum du diesen Widerstand gewählt hast, dass die Buchsen analog dem Originalkabelbaum verkrimpt wurden, dass du die gleichen Kabelquerschnitte wie Serie etc. verwendest, ...) hätte ich von Anfang an bei dir gekauft.

    Na gut, schade.

    Dass in diesem Threat alles Wissenswerte stehen soll, sehe ich allerdings anders. Werde dies jedoch so akzeptieren und schließe damit mein Projekt LED-Rückleuchte.

    Abschließend noch mein Lessons Learned zur Widerstandslösung für alle, die den Umbau noch vor sich haben:

    Der Widerstand (6,8 Ohm / 50 Watt) wird sehr heiß und kann mit bloßer Hand nicht mehr angefasst werden. Für eine robuste und dauerhafte Funktion ist eine Befestigung direkt an der Karosserie (Wärmeübertragung) notwendig. Ich empfehle dafür zwei Blindnietmuttern M3 in die Karosserie einzubringen und den Widerstand zu verschrauben. Es gibt nur eine Position, in welcher der Widerstand ohne Modifikation der Rückleuchte montiert werden kann; in der Verprägung mit dem Kabelaustritt - in vertikaler Richtung direkt am Loch und horizontaler Richtung möglichst weit zur Fahrzeuginnenseite hin. Die Lötösen des Widerstands müssen dabei um 90° nach unten gebogen werden, damit diese nicht an der Verprägung anstehen. Viel Erfolg...

    Um auszuschließen, dass das Steuergerät einen Defekt hat, habe ich alles zurückcodiert und die Glühbirnenrücklichter verbaut. Ergebnis: Immer noch doppelte Blinkfrequenz. Dann 30min Busruhe. Ergebnis: Immer noch doppelte Blinkfrequenz. Dann 30min Batterie abgeklemmt. Ergebnis: Normale Blinkfrequenz, Steuergerät also in Ordnung.

    Ich bin bisher davon ausgegangen, dass die Parameter in EMM un BCM live übernommen werden. Dies ließ sich auch bei DRL hinten und der Goodby-Funktion bestätigen. Es gibt bei den beiden ECUs auch keine Resetfunktion im DDT4ALL. Anscheinend benötigt das Steuergerät eben schon einen Hardwarereset.

    Daher bin ich diesmal wie folgt vorgegangen: Gühlampenrücklichter mit normaler Blinkfunktion verbaut, Zündung aus, Codierung in EMM und BCM auf LED-Rückleuchten, dann Batterie abgeklemmt, dann LED-Rückleuchten verbaut, dann 30min warten, dann Batterie wieder angeklemmt. Ergebnis: doppelte Blinkfrequenz.

    Nächster Versuch (gleiche Ausgangslage; Glühlampenrücklichter mit normaler Blinkfunktion): Diesmal nur im BCM codiert, nicht im EMM. Ergebnis: doppelte Blinkfrequenz.

    Um nun auszuschließen, dass es an den LED-Rückleuchten liegt, habe ich die Ausgangslage (Glühlampenrücklichter mit normaler Blinkfunktion) wieder hergestellt. Dann fahrzeugseitigen Rücklichtstecker zerlegt, Masse und Blinkerkabel ausgepinnt, zwei Leitungen in den Stecker eingezogen und mit den Buchsen verlötet, dann Stecker wieder zusammengebaut, sodass aus dem Stecker nun zwei Leitungen mehr rauskommen. Dann LED-Rücklichter angeklemmt und zusätzlich an die beiden neuen Leitungen eine 21W Blinkerbirne angeschlossen. Ergebnis: normale Blinkfrequenz! Ergo LED-Rückleuchten in Ordung. Muss also an der Codierung liegen.

    Der Versuchsaufbau entspricht ja der "Widerstandslösung" welche zu Beginn des Threads genannt wurde. Ich werde die Blinkerbirne durch einen Widerstand ersetzen, damit ich erstmal eine normale Blinkerfrequenz habe.

    Die Widerstände habe ich direkt beim Elektronikversandhaus bestellt, da ich wissen möchte, was ich verbaue. Der benötigte Widerstandswert liegt bei 6,8ohm (wurde hier auch schon mal genannt). Der Nennleistungswert von 25W ist mir aufgrund der im Datenblatt max. zulässigen Spannung von 13V zu knapp, ich wähle daher aus Robustheitsgründen den nächst höheren Wert mit 50W (wurde hier auch schon mal genannt).

    FAZIT: Der Versuchsaufbau zeigt, dass KEINE Codierung für die Funktionen Rücklicht, Bremslicht, Rückfahrlicht und Nebelschlussleuchte benötigt werden. Lediglich die Blinkfunktion muss codiert werden. Dies zeigt auch, dass ein ab Werk verbautes LED-Paket (keine LED-Blinker) hier keine Vorteile bringen kann.

    AUSBLICK: Bisher hat die Codierung nur bei EQ-Modellen nicht funktioniert. Die Lösung muss demnach in der Lichtcodierung zwischen Benzinern und EQs liegen. Im EMM gibt es beispielsweise Parameter wie "without PWM" oder "Electric Vehicle". Eine Aufklärung kann nur der Abgleich mit einer erfolgreichen Codierung bringen...

    Meine Software hat die gleiche Version wie bei den Kollegen, welche erfolgreich umstellen konnten (EMM SW15_V1_1 und BCM SW16_5). Ergo: Es muss funktionieren.

    Ich vermute, dass irgendein Parameter noch geändert werden muss. Beim Durchforsten bin ich auf die Parameter "without PWM" gestoßen; vielleicht liegt es daran. Habe es ausprobiert; keine Änderung. Möglicherweise nur in Kombination mit anderen Einstellungen?! Ich komme so nicht weiter...

    Kann mir bitte einer der erfolgreich Voll-LED HSW und Rückleuchten nachgerüstet hat, Screenshots seiner Einstellungen in EMM und BCM schicken, damit ich vergleichen kann?

    Vielleicht bekommen wir die Nuss ja gemeinsam geknackt...

    Hat bisher einer von Euch die Voll-LED-Rückleuchten bei einem Vormopf-EQ erfolgreich verbauen können?

    Ich lese die Erfolgsnachrichten immer nur bei Benzinern.

    Bei meinem 453 EQ 10/18 lassen sich die jeweiligen Parameter* zwar ändern, seltsamerweise blinken die Blinker unverändert doppelt so schnell.

    Bei Tail1-3 bekomme ich einen Bad Response. Die Werte übernimmt er jedoch. Rücklicht geht auch wie es soll in Licht- und Autolichtstellung.


    *geänderte Parameter:


    [BCM] T4_VS_BCM_DDT2000_SW16_5

    FOUR_FLASHER_OUTPUTS_CF = TRUE

    Stop_Lamp_With_LED_CF = TRUE


    [EMM] EMM_EDISON_DDT2000_SW15_V1_1

    Nbx_TAIL_1_with_LED_CF = 1

    Nbx_TAIL_2_with_LED_CF = 1

    Nbx_TAIL_3_with_LED_CF = 1

    Nbx Stop with LED CF = 1


    Edit:

    Busruhe 10h und Batterie 5h abklemmen brachten keine Änderung.